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Stefanie Schaefer

Die Mezzosopranistin Stefanie Schaefer wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte dort am Dr. Hoch´s Konservatorium bei Karin Geber-Brandt. Ein Meisterkurs bei Brigitte Fassbaender gab ihr zusätzliche Impulse.

Bereits mit neun Jahren begann sie ihren musikalischen Werdegang im Kinderchor des Hessischen Rundfunks. Während der Schulzeit absolvierte sie die Ausbildung zur C-Kirchenmusikerin und wurde 1995 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

Für die Spielzeit 2000/01 wurde sie vom Opernstudio des Staatstheaters Wiesbaden engagiert und debütierte dort im  Dezember 2000 als Hata in der Verkauften Braut und erhielt daraufhin für diese Rolle einen Gastvertrag für 2001.

Weitere Gastspiele führten sie außerdem an das Staatstheater Schwerin, das Theater Hagen, nach Ingolstadt, zu den Schwetzinger Schloßfestspielen, an die Oper Frankfurt sowie an die Städtischen Bühnen Osnabrück als Prinz Orlowsky in Die Fledermaus . Mitreissend gestaltete sie auch ihre Interpretation der Titelpartie in La Cenerentola

Im Sommer 2002,  war Stefanie Schaefer bei der "Uraufführung des Jahres" (Opernwelt) beteiligt. Achim Freyer inszenierte die Oper Macbeth von Salvatore Sciarrino, eine Co-Produktion der Frankfurter Oper und der Schwetzinger Festspiele. Sie übernahm den Mezzopart im Vokalensemble (... ein sechsköpfiges Vokalensemble, das die madrigalhaften Tonwebereien der Hexengesänge und der Höflinge mit bravouröser Präsenz meisterte. ... -Mannheimer Morgen).

Das Wuppertaler Opernhaus hatte Stefanie Schaefer seit der Spielzeit 2002/2003 als festes Ensemblemitglied engagiert. Hier war sie unter anderem  zu sehen als: Dorabella (Così fan tutte), oder als Olga in Eugen Onegin. Sehr überzeugend war sie als Suzuki in Madame Butterfly.

Im November 2003 konnte man sie "mit glasklarer, dem Charakter der Musik ideal entsprechender Stimme" (Zitat OMM) als Aristeo in der wiederentdeckten Barockoper Orfeo von Luigi Rossi erleben. Auch als Eliza in My fair Lady hatte sie in Wuppertal großen Erfolg

Zudem sang sie Maddalena in Rigoletto, Orlofsky in Die Fledermaus, als Terrorist Omar in der selten gespielten Oper von John Adams, The Death of Klinghoffer und ihre Interpretation der Charlotte in Werther wurde auch überregional beachtet:"...die überragende Stefanie Schaefer, die eine ausgefeilte Charakterstudie der leidenden Charlotte bietet und mit ihrem warmen, üppigen Mezzo keine Wünsche offenlässt." (Der Neue Merker).

In der Saison 2005/2006 sah man Stefanie Schaefer in Wuppertal als Flora in La Traviata, als Hänsel in Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck sowie als Nicklausse / Muse in Hoffmanns Erzählungen Darüber hinaus gastierte sie als Nero in Monteverdis Krönung der Poppea am

Es folgten erste Ausflüge in das dramatische Fach: Im Frühjahr 2007 debütierte sie mit großem Erfolg als Carmen in Wuppertal.

Mit der Spielzeit 2007/2008 wechselte Stefanie Schaefer an das Staatstheater Darmstadt. Im März 2008 gastierte sie als Elisette in Paul Dukas’ Ariane et Barbe Bleu an der Oper Frankfurt.

In der Spielzeit 2007/2008 war Schaefer Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt. Im März 2008 gastierte sie als Elisette in Paul Dukas’ Ariane et Barbe Bleu an der Oper Frankfurt. Ab September 2008 gastierte sie als Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann) am Theater Erfurt. An den Eutiner Festspielen interpretierte sie Rosina in Der Barbier von Sevilla sowie die Titelpartie in Offenbachs Operette Die Großherzogin von Gerolstein. In der Saison 2009/2010 war Stefanie Schaefer am Theater Erfurt als Cherubino (Le nozze di Figaro), Rosina (Il barbiere di Siviglia), Polina (Pique Dame) und Frau Reich (Die lustigen Weiber von Windsor) zu hören. Zudem gastierte sie als Rosina (Il barbiere di Siviglia) bei den Festspielen Eutin und an der Stuttgarter Staatsoper. Im Januar 2011 kehrte sie als Idamante (Idomeneo) an das Theater Erfurt zurück.

Ab Juni 2011 gastiert Stefanie Schaefer als Varvara (Katya Kabanova) am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Diesem Theater wird sie mit Beginn der Spielzeit 2011/12 als Ensemblemitglied angehören. 

Mühelos meistert Stefanie Schaefer als Opernsängerin die musikalische „Zeitreise" von der Entstehung der Oper (Monteverdi) bis hin zu zeitgenössischen Uraufführungen (Kurt Schwertsik, Salvatore Sciarrino). Nicht weniger sicher bewegt sie sich als Solistin im Lied-, Konzert- und Oratorienfach. So trat sie in der Wuppertaler Stadthalle mit dem Sinfonieorchester Wuppertal auf (u.a. mit Mahlers 2. der Auferstehungs-Sinfonie oder der Alt-Partie in Bachs Weihnachtsoratorium, sowohl im Dvorak- als auch im Verdi-Requiem und als Solistin in Bernsteins „Jeremiah“ Sinfonie Nr. 1); in der Kölner Philharmonie sang sie unter Christoph Spering die Alt-Partie in Bachs Matthäus-Passsion.

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