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Ray M. Wade Jr.

Nach internationalen Wettbewerbserfolgen hat der Tenor Ray M. Wade, Jr. in Deutschland eine beachtliche Laufbahn gestartet. Er war von 1995 bis 1998 Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim und sang dort zahlreiche bedeutende Partien seines Faches: Alfredo in La Traviata, Almaviva in Il Barbiere Di Siviglia, Fernando in Così Fan Tutte, Don Ottavio in Don Giovanni, Belmonte in Die Entführung aus dem Serail, den Italienischen Sänger in Der Rosenkavalier, Chevalier Belfiore in Rossinis Il Viaggio A Reims und Camille de Rossillon in Die Lustige Witwe.

Der gebürtige Texaner studierte Gesang bei Willis Patterson und George Shirley. Bei nationalen und internationalen Gesangswettbewerben war er mehrfach erfolgreich: "Internationaler Enrico-Caruso-Wettbewerb" (Mailand, 1992), Wettbewerb für Nachwuchskünstler der Metropolitan Opera (New York, 1993), 1996 gehörte er zu den Preisträgern des internationalen Queen Elizabeth Music Competition in Brüssel.

Seine ersten Bühnenerfahrungen erwarb Ray M. Wade, Jr. 1983 bei der Fort Worth Opera, danach an der San Francisco Opera und der Dayton Opera, wo er die Tenor Partie bei der Uraufführung von Adolphus Hailstorks Oper Paul Laurence Dunbar: Common Ground sang, sowie am Western Opera Theatre als Don Ottavio in Don Giovanni. 1993 gab er sein europäisches Debut als Don Ottavio in Gent. Inzwischen sang Wade auch bei den Bregenzer Festspielen in Martinus Griechischer Passion, war als Faust in Antwerpen erfolgreich, sang anlässlich des Papst 20. Jubiläums im Vatikan und in Berlin unter der Leitung von Christian Thielemann Beethovens 9. Sinfonie, unter Marcello Viotti im Rossinis Stabat Mater in Gewandhaus Leipzig und 1999 im Prinzregententheater München als Belmonte in Die Entführung aus dem Serail mit Dietrich Fischer-Dieskau als Bassa Selim. Beim SWR hat er Opern- und Operettenarien eingespielt und in zahlreichen Rundfunkkonzerten, u. a. in der Alten Oper Frankfurt, mitgewirkt. An der Seite von Edita Gruberova unter der Leitung von Friedrich Haider nahm er Normanno in Lucia Di Lammermoor und Flavio in Norma für CD-Produktionen auf.

Ray M. Wade, Jr. hat mit renommierten Orchestern wie dem Metropolitan Opera Orchestra New York, dem Orchestra der Deutschen Oper Berlin, dem San Francisco Opera Orchestra, dem Philharmonische Orchestra Warschau, dem belgischen Philharmonic Orchestra, dem Orchestra del Teatro dell' Opera di Roma, dem St. Paul Chamber Orchestra in St. Paul, Minnesota. U.S.A. unter der Leitung von Bobby McFerrin, dem Wiener Symphoniker Orchestra, dem Münchener Kammerorchester, Orchestra des Opernhauses de la Monnaie in Brüssel, Das Neue Orchester unter der Leitung von Christoph Spering und das Gürzenich Orchester zusammengearbeitet.

Nach Engagements am Theater Basel (u.a. als Tamino in Mozarts Zauberflöte und Nadir in Bizets Die Perlenfischer) und am Staatstheater Nürnberg als Tamino, war er von 2004/05 bis 2008/09 festes Ensemblemitglied der Oper Köln und hatte 2005 großen Erfolg als Dionysos in Henzes Bassariden, 2006 als Don Alvaro in  La Forza del Destino und 2007 als Rodolfo in  La Bohème, als Laca in Jenufa, als Turriddu in Cavalleria Rusticana, Canio in I Pagliacci und Riccardo in Un ballo in maschera. 2009 feierte Wade einen Riesenerfolg als Samson in  Samson et Dalila in Köln und als Pinkerton in  Madama Butterfly  in Braunschweig. Dort wurde er wieder eingeladen, 2009/10 die Titelrolle in Antonio Gomez’ Salvator Rosa zu singen. Ab Januar 2011 gastiert er als Don Alvaro (La forza del destino) am Mainfrankentheater Würzburg.

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