agentur klein internationale künstleragentur

Julia Oesch

Biografie

Die in Hildesheim geborene Mezzosopranistin Julia Oesch wird international an Opernhäusern verpflichtet und war u.a. Gast am Huntington Theatre in Boston/USA, an den deutschen Theatern in München (Staatsoper), Wiesbaden, Bielefeld, Kassel, Frankfurt, Karlsruhe, Stuttgart, Koblenz, in Italien (Venedig, Palermo, Neapel, Cagliari, Verona, Triest, Rom, Catania), an der Opéra du Rhin Strasbourg, am Théâtre du Châtelet in Paris (Frankreich), am spanischen Teatro de la Maestranza in Sevilla, am Opernhaus Zürich (Schweiz), in Thailand an der Oper Bangkok und am österreichischen Theater an der Wien. Ihre Partien schließen den Orfeo aus Orfeo & Euridice von Christoph W. Gluck oder den Hänsel aus Humperdincks Hänsel & Gretel ebenso ein wie die Rollen ihres Faches aus dem Ring des Nibelungen von Richard Wagner (Erda, Floßhilde, Fricka, 1. Norne, Waltraute). Künstlerisch richtungsweisend waren die Dirigenten Christian Thielemann, Seiji Ozawa, Gustav Kuhn und Christoph von Dohnányi. Bei bekannten Musikfestivals wurde Julia Oesch als Opern- und Liedsängerin eingeladen, wie zum Beispiel in die USA zum Tanglewood Music Festival und dem Ravinia Festival bei Chicago, in Österreich bei den Tiroler Festspielen in Erl, dem Richard Wagner Festival in Wels, dem Linzer Brucknerfest und den Salzburger Festspielen. In Frankreich sang sie beim Festival in Aix-en-Provence die 3. Dame in Mozarts Die Zauberflöte, unter der musikalischen Leitung von Daniel Harding.

In den Spielzeiten 2012-14 hat sie u.a. als Fricka (Die Walküre) am Staatstheater Darmstadt und der Staatsoper Hannover gastiert. Zudem singt sie Schwertleite (Die Walküre) an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf.

Im April 2012 war Julia Oesch am Teatro Bellini in Catania mit Orchesterliedern von Alexander von Zemlinsky (op.13) engagiert. Die musikalische Leitung hatte William Lacey.

Im vergangenen Jahr tourte das Duo Songways mit Liederabenden durch Deutschland, in denen die Jubilare John Cage und George Gershwin im Mittelpunkt standen. 2013 stand der Jubilar Richard Wagner im Mittelpunkt der Konzerte des Duo Songways (Schloß Grünsberg, Worms, München u.a.). Auf Schloß Grünsberg führten die beiden Künstler im Oktober diesen Jahres eine für sie komponierte Uraufführung des amerikanischen Komponisten Patricio da Silva geben – eine Kurzoper mit dem Titel „It’s never too late to lie“.

Kürzlich sang sie am Theater Worms die Erda in Wagners Siegfried, die Fricka in Wagners Rheingold an der Staatsoper in Hannover  und am Staatstheater Darmstadt die Rheingold-Fricka und die Walküren-Fricka. An der Deutschen Oper am Rhein singt sie die Rolle der Schwertleite in Wagners Walküre.

Ausgebildet wurde Julia Oesch zunächst im Fach Violine. Als Jungstudentin am Dr Hoch's Konservatorium in Frankfurt/ Main erhielt sie auch Gesangsunterricht bei Karin Geber-Brandt, die Julia Oesch immer noch sängerisch betreut. 1992 ging sie an die Musikhochschule Detmold und studierte Gesang bei Prof.in Ingeborg Ruß. Als Stipendiatin des Tanglewood Music Festivals kam sie 1994 in die USA. Ihren Studienabschluß legte sie bei Phyllis Curtin 1997 an der Boston University mit dem Master of Music Diplom ab. In Meisterklassen vervollständigte sie ihre Studien, vor allem im Bereich des Liedgesangs. Phyllis Curtin, Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender, Barbara Bonney, Thomas Hampson und Gustav Kuhn waren hier ausschlaggebend. 1998 und 2001 gewann Julia Oesch internationale Wettbewerbe: Debüt in Meran (Italien) und Hariclea Darcleé (Braila/ Rumänien).

Dem Konzertgesang fühlt sich Julia Oesch - neben ihren Opernaktivitäten - sehr verbunden. "Die Brillanz ihrer Stimme, die mit Charme, Lebendigkeit, Gefühlstiefe und Ausdrucksstärke für das Kunstlied die beste erdenkliche Werbung machte, verband sich mit der enormen Tragfähigkeit ihres weiten, warmen, vollen Organs". Außer der deutschen Liedliteratur singt sie französische und amerikanische Kompositionen, wie zum Beispiel von Duparc, Bizet, Copland und Ives. Mit dem Pianisten Jens Barnieck gestaltet sie Konzerte, in denen oft die amerikanische Liedliteratur einen Schwerpunkt bildet. Ihr Oratorienrepertoire umfasst zahlreiche Bachkantaten, Bachs Weihnachtsoratorium, die h-Moll Messe, die Johannes Passion und die Matthäus-Passion, Händels Messias, das Requiem und die große Credo-Messe von Mozart, Messen von Haydn, Beethoven und Bruckner und das Requiem von Giuseppe Verdi. Julia Oeschs Repertoire an symphonischen Werken umfasst Beethovens Chorfantasie, die 9. Symphonie, die Alt-Rhapsodie von Brahms, weiterhin die Altpartie II (Maria Aegyptiaca) der Symphonie Nr. 8 und Das Lied von der Erde von Gustav Mahler.

Eine Gesamtaufnahme des Rings des Nibelungen mit Julia Oesch liegt bei Arte Nova vor (Erda, Fricka, 1. Norne). Weitere CDs sind Verdis La Traviata (Annina) und Die ägyptische Helena (Elfe) von Strauss und Korngolds Die tote Stadt (Lucienne) als DVD.

2008 fand in Worms das 1. FrauenKunstFestival in Worms statt, an dessen Gründung, Organisation und Mitwirkung Julia Oesch mit beteiligt war. Das ZDF und das SWR-Fernsehen berichteten über das Festival.

In der Spielzeit 2008/2009 sang Julia Oesch u.a. an der Staatsoper München und der Staatsoper Stuttgart die Rolle der Mary in Wagners Fliegendem Holländer, die Rolle der Lucienne (Korngold/ Die tote Stadt) am Teatro La Fenice in Venedig und am Teatro Massimo in Palermo. Im Konzertbereich singt sie Liederabende in Mainz, Kaiserslautern, Frankfurt und bei den Musikfestspielen Saar, zum Thema „Welcome, America!“.

In der Spielzeit 2009/10 sang sie u.a. die Partie der Waltraute in Die Götterdämmerung am Teatro São Carlos in Lissabon, die Fricka im Rheingold an der Staatsoper Hannover, eine Liederabendtour mit neuem Programm in Deutschland, Mendelssohn-Bartholdys Oratorium Elias in Mannheim, die Mary im Fliegendem Holländer am Teatro Lirico in Cagliari/Italien und die Larina in Eugen Onegin am Nationaltheater in Weimar.

Julia Oeschs Webseite