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Katja Boost

Die in Wiesbaden geborene Altistin begann ihre Ausbildung im Alter von 15 Jahren mit dem ersten Gesangsunterricht bei Gertie Charlent am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz. Nach dem Abitur nahm sie ihr Studium im Fach Konzert und Oper im selben Institut auf, welches sie 1996 abschloß. 1994 gehörte sie zu den Bayreuth-Stipendiaten des Richard-Wagner-Verbandes Wiesbaden. Sie besuchte Meisterkurse bei Thomas Dewald, Ulf Bästlein und auch Professor Julia Hamari, in deren Klasse sie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart studierte.

Im Sommer 1998 sang sie die Rolle der Filipyevna in Eugen Onegin in der Regie von Nikolaus Lehnhoff in der Produktion der European Union Opera im neuen Festspielhaus Baden-Baden sowie am Theatre des Champs Elysees in Paris. Ihr Debüt an einem deutschen Theater gab sie im November 1998 am Badischen Staatstheater Karlsruhe mit der Partie der Dritten Dame in Der Zauberflöte. Im Mai 1999 sang sie die Partie der La Badessa in der Oper Suor Angelica an den Bühnen der Stadt Köln, in deren Ensemble sie ab der Spielzeit 2000/01 als festes Mitglied zu hören war.

Von September 1999 bis Juli 2000 war sie im Jungen Ensemble der Bayerischen Staatsoper München engagiert. Ebenfalls im September führte sie eine Konzertreise im Auftrag des Goethe - Instituts mit den Liedern eines fahrenden Gesellen von Mahler nach Indien, Pakistan, Bangladesch und Sri Lanka. Ihr Festspieldebüt gab sie im Sommer 1999 mit der Rolle der Bianca in Brittens The Rape of Lucretia bei der Kammeroper im Rathaushof, Konstanz. Im April 2000 war Katja Boost zur Eröffnung der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden bei der Uraufführung der Oper Cassandra Complex von Gerhard Stäbler als Stimme Kassandras zu hören. Ihr Debüt als Erda in Rheingold gab sie im Sommer 2001 bei den Zeltfestspielen in Merzig/Saarland.

Seit Beginn der Spielzeit 2004/05 arbeitet Katja Boost freiberuflich. Neben reger Konzerttätigkeit hatte sie u.a. Gastverträge als Dritte Dame (Die Zauberflöte) und Mère Jeanne (Les Dialogues des Carmélites) und Quickly (Falstaff) am Mecklenburgischen  Staatstheater Schwerin. Weitere Engagements führen sie an die Deutsche Oper Berlin als Schwertleite (Die Walküre), das Staatstheater Kassel als Katharina (Johanna auf dem Scheiterhaufen) und das Badische Staatstheater Karlsruhe als 3. Dame (Die Zauberflöte). Im Februar 2008 gastierte sie als Quickly (Falstaff) am Staatstheater Kassel.

 

Im Oktober 2009 sang sie am Teatro Nacional de Sao Carlos, Lissabon die Partie der 1. Norn in Götterdämmerung. Im Februar 2010 gastierte sie als Filipjewna (Eugen Onegin) am Theater Aachen. Im Mai 2010 sang sie die Stimme der Mutter (Hoffmanns Erzählungen) am Stadttheater Gießen.

 

Im April 2010 sang Katja Boost die Partie der Mary in Der Fliegende Holländer am Teatro Lirico di Cagliari unter der musikalischen Leitung von Marco Letonja.

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