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James Bobby

Der junge Englische Bariton James Bobby studierte Gesang bei Thomas Hemsly an der Guildhall School of Music in London. Er gewann den zweiten Preis bei der National Mozart Competition und war Finalist bei der Royal Overseas League Competition und der Madeline Finden Memorial Trust Competition. Zudem gewann der den GSMD British Song Prize und erhielt ein Stipendium der Foyle Foundation beim Dartington International Festival 2004.

Seine Gesangskarriere begann er im Ensemble der Royal Opera House Covent Garden in London. Dort hat er viele kleine Partien wie u.a. Mandarin (Turandot), Capitano (Simon Boccanegra) und Sicario (Macbeth) gesungen und war Cover für Partien wie z.B. Donald (Billy Budd), Schlemihl (Les Contes d’Hoffmann), Marullo (Rigoletto), Dr. Grenvil (La Traviata), Steuermann (Tristan und Isolde) und Nachtwächter (Die Meistersinger). Auch an der Scottish Opera war James Bobby als Cover für Dr. Kolenaty (Die Sache Makropoulos) und Junius (The Rape of Lucretia) engagiert. Bei der Dartington International Summer School sang er Masetto (Don Giovanni).

In der Saison 2002/03 wechselte James Bobby zum Opernstudio des Atelier de l’Opéra National du Rhin (Les Jeunes Voix du Rhin), um seine Gesangsstudien fortzusetzen und sich auf größere Partien wie Germont (La Traviata) und Silvio (I Pagliacci) vorzubereiten. Dort sang er auch Alexandre Bis (Alexandre von Martinu), Satan (Larmes de Couteau von Martinu) und Le Podestat (Docteur Miracle von Bizet). Des weiteren sang James Bobby Baron Douphol (La Traviata) mit der Opéra National du Rhin Strasbourg, und im Sommer 2003 beim Aberdeen International Youth Festival die Rollen des Escamillo (Carmen) und Onegin (Eugen Onegin).

Zu seinen Produktionen in der Spielzeit 2004/05 gehören Posa (Don Carlo) am Tiroler Landestheater Innsbruck, Tarquinio (Respighis Lucrezia) in Strassburg, Mulhouse und Colmar, Kaiser Overall (Der Kaiser von Atlantis) am Theater Biel Solothurn sowie Prior Walter in der deutschen Erstaufführung von Peter Eötvös’ Angels in America an der Hamburgischen Staatsoper. Im Herbst 2005 kehrte er als Sharpless (Madama Butterfly) an das Tiroler Landestheater Innsbruck zurück. Im Januar 2006 gastierte er als Schaunard (La Bohème) am Theater Freiburg. 

Von 2006 bis 2009 war James Bobby Ensemblemitglied des Oldenburgischen Staatstheaters. Seine Partien waren dort u.a. Captain (John Adams’ Death of Klinghoffer), Haushofmeister (Ariadne auf Naxos) und Escamillo (Carmen), Andrei (Peter Eötveös’ Drei Schwestern), Wolfram (Tannhäuser), Germont (La Traviata), Tarquinius (The Rape of Lucretia) und Belcore (L’elisir d’amore), Sharpless (Madama Butterfly), Albert (Werther) und Gabey (Bernsteins On the Town).

Seit Beginn der Spielzeit 2009/10 ist James Bobby Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf. Hier singt er u.a. Ned Keene (Peter Grimes), Wolfram (Tannhäuser) und Alfio (Cavalleria Rusticana)

Außerdem gastiert er 2009/10 in Oldenburg als Don Giovanni und Il Conte di Luna (Il Trovatore) und singt das Bariton Solo in Hypermusic Prologue von Hèctor Parra mit dem Ensemble Intercontemporain in Barcelona (Liceu), Luxembourg und Brüssel.

Sein weiteres Opernrepertoire beinhaltet außerdem u.a. Figaro und Graf (Le Nozze di Figaro), Malatesta (Don Pasquale), Falke (Die Fledermaus),  Lescaut (Manon Lescaut) und Leporello (Don Giovanni). 

 

 

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