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Igor Gavrilov

 

Der russische Bariton Igor Gavrilov, geboren in Odessa, hat Medizin studiert und praktiziert bevor er sein Musikstudium an der Rimsky-Korsakov Akademie begann.  Schon während seines Musikstudiums war er an der Oper von St. Petersburg und am Rimsky-Korsakov Theater solistisch tätig.  Danach bekam er ein Festengagement an der Mussorgsky Academic Oper in St. Petersburg. 

Igor Gavrilov war auch ständiger Gast am Mariinsky Theater wo er folgende Partien sang: Figaro und Bartolo in Le Nozze di Figaro, Baron in La Traviata, Starik in Semen Kotko (Prokofiev), Bonze in Madama Butterfly, König René in Iolanta (Tschaikovsky), Duda in Sadko (Rimsky-Korsakov), sowie Dolohov und Denisov in Krieg und Frieden (Erstaufführung), einer Co-Produktion mit der Metropolitan Opera New York.

Weitere Gastengagements führten ihn an die Nationaloper in Warschau, wo er Mefistofele in Faust sang, an das Hans Otto Theater Potsdam, wo er Figaro in Le Nozze di Figaro und Hercules (Händel) sang, und an die Landesbühnen Sachsen, wo er den Eremit in Der Freischütz sang. Anschließend unternahm er den Fachwechsel vom Bass zum Bariton.

Mit dem Prager Nationaltheater sang er Escamillo (Carmen) auf einer Japantournee. Er gastiert regelmäßig an der Prager Staatsoper. 2004 sang er Jago (Otello) in St. Petersburg. Im Oktober 2005 gab er in Spanien sein Rollen-Debüt als Scarpia (Tosca). Im September 2006 sang er Macbeth in Liberece. Im selben Jahr sang er Germont (La Traviata) in Spanien. An der Staatsoper Prag singt er seit 2005 Scarpia (Tosca) und Tomsky (Pique Dame).  Im Juni 2007 sang er Valentin (Faust) in Liberece. Dort hat er auch Marcello und Schaunard (La Bohème) sowie Conte di Luna (Il  Trovatore) gesungen. Im Herbst 2007 gastierte er als Warschinin in Peter Eötveös’ Drei Schwestern am Staatstheater Oldenburg. 2009 interpretierte er u.a die Partie des Figaro (Le nozze di Figaro) am Theater Ulm. Ab Januar 2010 gastiert er als Germont (La Traviata) am Theater Plauen/Zwickau.

Seit Dezember 2010 ist Igor Gavrilov Ensemblemitglied an den Vereinigten Bühnen Krefeld/Mönchengladbach. Dort hat er im Februar 2011 als Giacomo (Giovanna d’Arco) debütiert. Im April 2011 folgt die Titelrolle in Detlev Glanerts Joseph Süß. In der Spielzeit 2011/12 singt er in Krefeld und Mönchengladbach Graf (Le nozze di Figaro), Posa (Don Carlo), Pantalone (L’Amour des trois Oranges) und die Wiederaufnahme von Joseph Süß.

Mit dem Programm Two Centuries of Russian Classical Romance machte Igor Gavrilov eine Konzerttournee in der Schweiz, mit anschließender CD Produktion. Des weiteren gab er Liederabende in der Schweiz und in Holland, sowie Konzerte in der Megaron Hall in Athen, mit der Philharmonie St. Petersburg, bei den Europäischen Wochen in Passau, am Prager Frühlingsfestival, beim Internationalen Festival Peter Dvorsky, beim Internationalen Musikfestival Brno, und beim Internationalen Musikfestival Die Sterne der weißen Nächte in St. Petersburg.

Igor Gavrilov hat u.a. mit folgenden Dirigenten zusammengearbeitet: Valery Gergiev, Mariss Jansons, Jacek Kaspszyk, Gianandrea Nozeda, Aleksandar Polianitchko, Justus Franz, Jiri Belohlavek, A. Straszynski, Serge Baudo, Alexander von Brück, Vladimir Valek, Ravil Nartinov, Sergei Stadler, Konstantin Orbelan und Andreas Spering.

 

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