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Carola Guber

 Die Mezzosopranistin Carola Guber wurde in Braunschweig geboren. Sie absolvierte zunächst ein Studium zur Diplom-Instrumentallehrerin, bevor sie bei Carol Richardson-Smith ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover aufnahm. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, u.a. des Sylvia-Geszty-Koloraturgesangswettbewerbs Luxemburg.

In der Spielzeit 2000/01 war sie an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover engagiert. Dort sang sie u.a. Partien wie Angelina (La Cenerentola), Rosina (Il Barbiere di Siviglia), Cherubino (Le Nozze di Figaro), Dorabella (Così fan tutte), Hänsel (Hänsel und Gretel), Elisabetta (Donizettis Maria Stuarda), Siebel (Margarete), Muse/Niklausse (Les Contes d’Hoffmann), aber auch dramatischere Rollen wie Komponist (Ariadne auf Naxos), Fenena (Nabucco) und Eboli (Don Carlo).

Daran schloss sich von 2001/02 bis 2003/04 ein Engagement an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach an. Dort sang sie u.a. Donna Elvira (Don Giovanni), Carmen und Charlotte (Werther). Zudem führten sie Gastspiele u.a. nach Köln (Donna Elvira), Leipzig, Kassel (Wellgunde in Das Rheingold und Schwertleite in Die Walküre), Dortmund (Donna Elvira), an die Alte Oper Frankfurt (Operngala), Hamburg (Rossinis Petite Messe Solennelle und Stabat Mater), Schwerin (Meg Page in Falstaff konzertant), Darmstadt (Kammerfrau in Macbeth), Wiesbaden (Rosina in Il Barbiere di Siviglia), Bonn (Hänsel in Hänsel und Gretel), zum Rossini-Festival Rügen (Siveno in Demetrio e Polibio sowie das Stabat Mater).

Auf der Konzertbühne sang Carola Guber u.a. bei dem Menuhin-Festival Gstaad (Mendelssohns Der Sommernachtstraum unter Frans Brüggen), den Ludwigsburger Schlossfestspielen (2. Dame in Der Zauberflöte unter Sir John Eliot Gardiner und Mozarts c-moll-Messe unter Wolfgang Gönnenwein), den Göttinger Händelfestspielen (Magnificat), den Brühler Schlossfestspielen (Dorabella in Così fan tutte unter Andres Spering konzertant), dem Rheingau Musik Festival (Inferno d’amore von Volker David Kirchner) und dem Canto Bayreuth (Rossinis Adina und Stabat Mater). Weitere Konzerte führten sie nach Frankreich mit Bruckners Messe in f-moll, Portugal, England, Italien und die Niederlande mit einer konzertanten Aufführung der Zauberflöte, Finnland mit Rosina und die USA mit Beethovens IX. Symphonie unter Christof Prick.

Eine CD mit instrumentierten Verdi-Liedern (Verdiana) in der Bearbeitung von Andreas N. Tarkmann in Zusammenarbeit mit dem Norddeutschen Rundfunk erschien 2002 bei CPO.

Im Sommer 2004 gab Carola Guber ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Blumenmädchen (Parsifal). Für diese Produktion kehrte sie im Sommer 2005 dorthin zurück und wurde auch gleich für 2006 wieder eingeladen.

Von Beginn der Spielzeit 2004/05 bis 2007/08 war sie Ensemblemitglied am Theater Erfurt. Zu ihren dortigen Partien gehören u.a. Donna Elvira (Don Giovanni) und Octavian (Der Rosenkavalier). Im Frühjahr 2006 gab sie dort ihr Rollendebüt als Kundry (Parsifal) und Mutter (Hänsel und Gretel). Weitere Partien in Erfurt waren u.a. im März 2007 Venus (Tannhäuser) und Fremde Fürstin (Rusalka).

In der Spielzeit 2007/08 kam u.a. noch Laura (La Gioconda) hinzu. 2008 gastierte sie als Blumenmädchen (Parsifal) an der Accademia di Santa Cecilia in Rom. In der Spielzeit 2008/09 singt sie als Gast in Erfurt Giulietta (Les Contes d’Hoffmann), Charlotte (Werther), Fremde Fürstin (Rusalka) und  Kundry (Parsifal).

Im Sommer 2007 sang Carola Guber Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg) in einer Neuproduktion von Katharina Wagner bei den Bayreuther Festspielen. Diese Rolle nahm sie 2008, 2009 und 2010 wieder auf. Ab November 2009 gastierte sie als Annina (Der Rosenkavalier) an der Staatsoper Stuttgart. Diese Partie wiederholt sie in Stuttgart im Dezember 2010.

 

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