Künstler » Bass-Baritone » Assaf Levitin

Assaf Levitin

Der Bass-Bariton Assaf Levitin debütierte nach seinem Studium an der Musikhochschule Tel Aviv am Habima-Nationaltheater Israel. Stipendien ermöglichten ihm, seine Gesangsausbildung in Deutschland an der Hochschule für Musik und Theater Saarbrücken bei Prof. Yaron Windmüller zu vervollständigen. Seit zwei Jahren wird er von Ks. Karoly Szilagyi betreut.

Während seiner Studienzeit erhielt er verschiedene Stipendien und Preise im Vera Rozsa-Nordell- und Walter-Gieseking-Wettbewerb. Im Paula-Solomon-Lindberg-Wettbewerb erreichte er die Endrunde.

Unmittelbar nach seiner Fortbildung als Mitglied des internationalen Opernstudios im Opernhaus Zürich wurde er Ensemblemitglied des Theaters Dortmund. In Zürich sang er Partien wie Araldo (Otello) und Derwisch und Sultan (Die Pilger von Mekka).

Assaf Levitin ist aufgrund seines absoluten Gehörs und seines großen Stimmumfangs ein gefragter Interpret im Bereich der zeitgenössischen Musik. Sein Repertoire umfasst dabei u.a. Aribert Reimanns Entsorgt, Schönbergs Ode an Napoleon Bonaparte oder die Titelpartie in John Caskens Oper Golem. Damit hat er an den Weltmusiktagen in Luxemburg teilgenommen. Zudem gastierte er u.a. am Pfalztheater Kaiserslautern als 1. Bass (Jakob Lenz).

In Israel geboren, widmet Assaf Levitin einen Großteil seiner Arbeit der hebräischen und jüdischen Musik. Kürzlich erschien eine CD mit jüdischen A-capella Gesängen unter dem Label von Schott Mainz. Seine CD-Aufnahme mit den uraufgeführten israelischen Kunstliedern der Komponistin Noa Blass erschien im Frühjahr 2005. 2004 hat sein Konzertprogramm israelischer traditioneller Lieder in neuen musikalischen Arrangements ihn auf eine Tournee durch Deutschland geführt.

Zu seinem Konzertrepertoire gehören u.a. Bachs Matthäus-Passion und das Weihnachtsoratorium, Händels Messias und Judas Maccabäus, Puccinis Messa di Gloria, Rossinis Petite Messe Solennelle und Stabat Mater sowie das Mozart Requiem und die Vesprae solennes. Ab der Spielzeit 2002/03 bis Ende 2004/05 war er Mitglied des Opernensembles des Theaters Dortmund, wo er u.a. Partien wie Colline (La Bohème), Nachwächter (Die Meistersinger von Nürnberg), Feri Bácsi (Die Csárdásfürstin) und Masetto (Don Giovanni) sang.

In der Spielzeit 2003/04 sang Assaf Levitin dort u.a. den König in L’Ormindo von Francesco Cavalli, Notar (Der Rosenkavalier) und Gremin (Eugen Onegin, auf deutsch). In der Spielzeit 2004/05 folgten u.a. Figaro (Le nozze di Figaro) und Don Alfonso (Così fan tutte).

Mit Beginn der Spielzeit 2005/06 ist Assaf Levitin freischaffend tätig. Im Herbst 2005 singt er an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin Seven Attempted Escapes from Silence, sieben kurze Opern zum Libretto des amerikanischen Schriftstellers Jonathan Safran-Foer.

Im Juni 2006 sang er Duncan und Macduff in Salvatore Sciarrinos Macbeth an den Wuppertaler Bühnen. Im Sommer 2006 folgte dann Kuno (Der Freischütz) bei den Festspielen Merzig. Im Mai 2007 sang er eine Partie in der Uraufführung von Bernhard Langs Der Alte vom Berge bei den Schwetzinger Festspielen. Diese Produktion wurde im Oktober 2007 am Theater Basel wieder aufgenommen. Im Juni 2007 sang er ein Konzert mit Edgar Varèses Ecuatorial in der Philharmonie Köln.

Im April 2010 übernahm er am Nationaltheater Mannheim innerhalb von 24 Stunden eine Partie in Bernhard Langs Montezuma.

Im Juni 2010 nahm er an der Uraufführung des Stückes von Klaus Lang (Komponist) und Claudia Doderer (Raumkünstlerin) Buch Asche im Theater Bonn teil. Im Sommer 2010 sang er den für ihn komponierten Heinezyklus Nachtigallenchor op. 60 von Stefan Heucke.

In Israel geboren, widmet Assaf Levitin einen Teil seiner Arbeit der hebräischen und jüdischen Musik. 2004 erschien eine Doppel-CD mit jüdischen A-capella Gesängen unter dem Label von Schott Mainz. Im gleichen Jahr führte ihn sein Konzertprogramm israelischer traditioneller Lieder in neuen musikalischen Arrangements durch Deutschland. Seine CD-Aufnahme mit den uraufgeführten israelischen Kunstliedern der Komponistin Noa Blass erschien im Frühjahr 2007.

Zu seinem Konzertrepertoire gehören u.a. Beethovens 9. Symphonie, sowie die Hauptwerke Bachs, Händels, Haydns, Puccinis, Rossinis und Mozarts. Zu den Orchestern mit denen er zusammengearbeitet hat gehören u.A. die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, SWR Stuttgart, WDR Köln, Berliner Symphoniker, Brandenburger Symphonikern, Israeli Chamber Orchestra, und Jerusalem Symphony Orchestra. 2009 war er als Solist in einer CD Einspielung von Schuberts Messen fürs Label "Naxos" beteiligt.

Assaf Levitins Homepage

About

agentur klein

  • … ist eine internationale Künstleragentur
  • … blickt auf jahrelange Erfahrung in der Vermittlung zwischen Künstler und Bühne zurück
  • … ist auch für Sie da