Die Sopranistin Anna Dragan studierte am Conservatorio di Perugia Gesang. Sie gewann u.a. folgende Preise: 12. Concorso Internazionale Cascinaliria und 4. Concorso Internazionale Orvieto Spazio Musica, 6. Concorso Internazionale Riccardo Zandonai und den Internationalen Wettbewerb des Bolschoi Theaters in Moskau für Lisa in Pique Dame. Sie gewann auch den Spezialpreis Tosca der Provincia Autonoma di Trento.
Sie sang Tosca neben Renato Bruson als Scarpia und kreierte die Titelrolle in der Uraufführung von Morettis Lady Emma, die von Radio RAI Tre übertragen wurde. 2002 sang Anna Dragan Antonia (Les Contes d’Hoffmann) am Teatro Massimo di Palermo unter dem Dirigat von Stefan Anton Reck in einer Inszenierung von Jérome Savary. Im gleichen Jahr sang Anna Dragan Madama Butterfly am Teatro Lirico di Cagliari unter Riccardo Frizza in einer Inszenierung von Dieter Kaegi. In Rom sang sie Santuzza (Cavalleria Rusticana). Am Teatro Regio di Torino trat sie als Semiramide in der Regie von Dieter Kaegi unter der musikalischen Leitung von Riccardo Frizza auf.
2004 folgten für Anna Dragan im Teatro Filarmonico di Rovereto Tosca sowie Maddalena (Andrea Chenier) an folgenden Theatern: Teatro Donizetti di Bergamo, Teatro Grande di Brescia, Teatro Sociale di Como, Fondazione Teatro Ponchielli di Cremona , Teatro Fraschini di Pavia. 2006 sang sie mit großem Erfolg Tosca am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Sie wurde daraufhin wieder eingeladen, dort Leonora (Il Trovatore) zu singen. Die Partie der Tosca sang sie darauf folgend auch am Opernhaus Halle.
2007 sang Anna Dragan u.a. Giorgetta (Il Tabarro) in Maastricht und in verschiedenen Theatern der Niederlande.
Auf der Konzertbühne sang Anna Dragan beim Festival di Todi, am Istituto Nazionale Tostiano di Ortona, in Neapel Pergolesis Stabat Mater, in Rom Dvoraks Messa in D-Dur und Te Deum sowie Saint-Saëns’Weihnachtsoratorium und Bachs Magnificat.
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