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Andrea Lang

Die Sopranistin Andrea Lang wurde in St. Gallen/Schweiz geboren. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie an der Hochschule der Künste Berlin bei Frau Prof. Ingrid Figur und bestand das Konzertexamen 1999 „mit Auszeichnung“. Meisterklassen beim Ravinia Festival in Chicago, bei der Internationalen Bachakademie in Stuttgart und bei der Internationalen Sommerakademie Mozarteum in Salzburg ergänzten ihre Studien. In diesem Rahmen genoss sie Unterricht bei namhaften Künstlern wie Peter Schreier, Thomas Allen, Frederica von Stade, Barbara Bonney, Roger Vignoles, Helmuth Rilling und Rudolf Knoll. Des Weiteren studierte sie mit Prof. Aribert Reimann und Axel Bauni Lied des 20. Jahrhunderts.

Andrea Lang wurden Stipendien der Dietschweiler-Stiftung St. Gallen sowie des Migros-Genossenschafts-Bundes und der Ernst-Göhner-Stiftung Zürich zuerkannt. 1999 gewann sie den 3. Preis beim Internationalen Paula Lindberg-Salomon Liedwettbewerb in Berlin, und 2003 war sie als einzige Schweizerin eine der wenig auserwählten Teilnehmer/innen beim Operalia World Opera Contest Placido Domingo.

Die Künstlerin war in vielen wichtigen Partien ihres Fachs zu hören: als Gretel (Hänsel und Gretel), Marzelline (Leonore), Pamina (Die Zauberflöte), Euridice (Orfeo ed Euridice), Sophie (Der Rosenkavalier), Susanna (Le nozze di Figaro), Norina (Don Pasquale), Despina (Così fan tutte), Zerlina (Don Giovanni), Ännchen (Der Freischütz), Anna (Die lustigen Weiber von Windsor), Flamina (Il mondo della luna), Valencienne (Die lustige Witwe), Franziska Cagliari (Wiener Blut) und in der Sopranpartie von Carl Orffs Carmina Burana.

Andrea Lang war Ensemblemitglied am Landestheater Linz und am Theater St. Gallen und ist seit 2007 freiberuflich tätig. Einen großen Teil ihrer künstlerischen Arbeit widmet sie dem Konzertfach: Ihr Repertoire umfasst eine grosse Auswahl an Oratorien und Liedern.

Zu ihren wichtigsten Engagements unter bedeutenden Dirigenten wie u. a. Helmuth Rilling, Gustav Kuhn, Dennis Russel Davies, Jiri Kout, Alois Koch zählen Auftritte im Grossen Festspielhaus Bregenz, im Brucknerhaus Linz, im Wiener Konzerthaus, in der Berliner Philharmonie, in der Tonhalle Zürich, in der Stadthalle Bayreuth, beim Lucerne Festival, beim Brucknerfest Linz, beim Ravinia Festival Chicago, bei den Gustav Mahler Musikwochen, bei der World Expo 05 in Japan und bei den St. Galler Festspielen.

2009 lancierte Andrea Lang zusammen mit der Pianistin Claire Pasquier sehr erfolgreich ihre erste Lied-CD unter dem Titel «Liebesode».

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