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Alice Rath

Alice Rath, geboren in Wien, ist eine junge vielversprechende Mezzosopranistin. Sie hat am Konservatorium in Wien bei Margaret Zimmermann Gesang studiert und an der Opernschule in Wien mit Lucia Meschwitz und Christian Pollack gearbeitet. Ihr derzeitiger Lehrer ist Wicus Slabbert. Sie hat Meisterkurse für Lied und Oratorium bei David Lutz, für Operette bei Lucia Meschwitz, für Alte Musik bei Paul Esswood, für Oper bei Margaret Zimmermann, für Lied bei Charles Spencer und für Gesang bei Prof. Kurt Widmer absolviert.

Alice Rath gewann die folgenden Preise:

  • Semifinalistin beim 2. Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerb in Passau 2000
  • Semifinalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb Festspielstadt Passau 2002
  • 3. Platz beim 11. Internationalen Brahms Wettbewerb in Pörtschach im September 2004
  • Stipendiatin der Academia Vocalis Tirolensis.

Noch während ihrer Studienzeit hat Alice Rath bei vielen prominenten Chören mitgewirkt, so wie mit der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor bei den Salzburger Festspielen, beim Bayreuther Festspielchor. Weitere Zusammenarbeiten gab es mit dem Ambassade Orchester Wien, mit dem sie auf eine Konzerttournee nach Südamerika ging, dem Arioso Quartett Wien, und dem Vokalensemble und Consort Polyhymnia Alte Universität Wien. 2003 sang sie u.a. 2. Dame (Die Zauberflöte) in Klosterneuburg, Hänsel (Hänsel und Gretel) bei den Herbsttagen Blindenmarkt und im Alten Theater Steyer sowie Ganymed (Franz von Suppés Die schöne Galathée) und Daphnis (Offenbachs Daphnis und Chloe) am Südostbayerischen Städtebundtheater Passau. Zudem wirkte se bei der Uraufführung von Wolfram Wagners Kammeroper Endlich Schluss an der Neuen Oper Wien mit.

2004 sang sie die Rolle der Grazie Rebecca in der Uraufführung von Christoph Coburgers Oper Zwischenfälle beim Donaufestival in Korneuburg, Koproduktion mit der Neuen Oper Wien, Marcellina in einer Produktion der Jeunesse von Le nozze di Figaro sowie Lindoro in Florian Gassmanns La Contessina im Rahmen der Sommeroper in Schärding. 2005 kehrte sie als Ruggiero in Die Zauberinsel (Alcina von Händel für Kinder) an das Südostbayerische Städtetheater Passau zurück. An der Wiener Kammeroper sang sie Mascha in Schostakowitsch’ Moskau, Moskau sowie Zulma in L’Italiana in Algeri in Klosterneuburg.

Im Dezember 2005 sang sie Dorabella (Così fan tutte) in Hall in Tirol.

Seit Beginn der Spielzeit 2006/07 ist Alice Rath Ensemblemitglied am Theater Erfurt, wo sie u.a. Hänsel (Hänsel und Gretel), Judit in der Uraufführung von Andrea Lorenzo Scartazzinis Wut, Lola (Cavalleria rusticana), Henri (Der Opernball), Flora Bervoix (La Traviata), Alisa (Lucia di Lammermoor), 2. Elfe (Rusalka) und Annina (Der Rosenkavalier) sang.

In der Spielzeit 2007/08 folgen Un efebo in Ildebrando Pizzettis Fedra, Mikalis in Leoncavallos Die Rosenkönigin, Barbara (Eine Nacht in Venedig), Messaggera/Prosperina (Monteverdis Orfeo), Flora Bervoix (La Traviata), Isabel la Clavela in Flavio Testis Mariana Pineda sowie Brigida in Testis La brocca rotta. In der Spielzeit 2008/09 kamen u.a. Muse/Nicklausse (Les Contes d’Hoffmann) und die Hauptrolle der Anna in der Uraufführung von Franz Hummels Der Richter und sein Henker dazu.

2010 sang sie u.a. 2. Dame (Die Zauberflöte) beim Festival in St. Margarethen bei Wien sowie Brautjungfer (Der Freischütz) unter Bertrand de Billy am Theater an der Wien. 2011 gab sie bei den Schlossfestspielen Zwingenberg ihr Rollendebüt als Frau Reich (Die lustigen Weiber von Windsor).

Alice Rath ist auch der Konzerttätigkeit verschrieben und gibt oft Liederabende wie z.B. in Wien (u.a. Großer Saal und Brahmssaal des Wiener Musikvereins, Großer Saal des Wiener Rathauses, Wiener Stephansdom), in den österreichischen Bundesländern (u.a. beim Orgelfest Stift Zwettl, im Stift St. Florian und bei den Sommerkonzerten im Schloß Halbthurn) und im europäischen Ausland (u.a. Konzerte in Deutschland, Internationales Orgelfest in Masevaux). 2005 sang sie das Verdi - Requiem auf der Wörtherseebühne in Klagenfurt mit der Jungen Philharmonie Wien sowie im November im Wiener Musikverein. Mit dem Ensemble Polyhymnia Alte Universität Wien spielte Alice Rath 2002 Mozarts c-moll-Messe ein.

 

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